Der Schock zum Jahreswechsel für Millionen Pendler

Für viele Autofahrer beginnt das neue Jahr mit einer bösen Überraschung: Der tägliche Weg zur Arbeit könnte plötzlich illegal und teuer werden. Diesel-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 erhalten ab Januar strenge neue Fahrverbote, die den Alltag von hunderttausenden Pendlern massiv bedrohen.

Diese Städte machen dicht

Besonders hart trifft es Ballungsräume. In Städten wie München und Stuttgart werden die Umweltzonen drastisch verschärft. Wer hier mit einem älteren Diesel erwischt wird, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Die Schonfrist ist endgültig abgelaufen, und die Kontrollen sollen ab dem ersten Tag im Januar rigoros durchgesetzt werden.

Das versteckte Schlupfloch für Anwohner

Doch während Pendler von außerhalb oft keine andere Wahl haben, als das Auto stehen zu lassen oder eine Strafe zu riskieren, gibt es für Einheimische eine gute Nachricht. Es existiert ein rettendes Schlupfloch: Anwohner können spezielle Ausnahmegenehmigungen beantragen. Wer nachweisen kann, dass eine Ersatzbeschaffung wirtschaftlich nicht zumutbar ist oder ein beruflicher Härtefall vorliegt, darf seinen Euro-4-Diesel vorerst weiter durch die gesperrten Zonen steuern. Wichtig ist jedoch, diesen Antrag noch vor Inkrafttreten der neuen Regelung bei der zuständigen Kommunalbehörde zu stellen.

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